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Meine Seiten zu GPS und DGPS.

Seit 1993, als ich meinen ersten GPS-Empfänger bekam, habe ich mich mit diesem interessanten System zur weltweiten Positionsbestimmung befasst und dabei mancherlei gelernt.

Bald begannen mich auch die Möglichkeiten des Prinzips zur Verwendung von sog. Korrekturdaten (Differential-GPS) zu interessieren, die  eine zusätzliche Steigerung der Genauigkeit versprachen.

Diese Verbesserung war ursprünglich besonders deswegen wünschenswert, weil auf Veranlassung des amerikanischen Verteidigungsministeriums die von den GPS-Satelliten gelieferten Signale höchst absichtsvoll mit einer Minderung der Präzision - der sog. Selective Availability (SA) - belastet waren und daher eine wechselnde Positionsungenauigkeit von bis zu ± 150 m ergaben.

Wenn nun an genau vermessenem Ort eine Kontrollstation installiert ist, kann diese ja immer erkennen, in welchem Maß jeweils die Positionsnachricht gerade "falsch geht". Wird diese Information als Korrektur über einen Sender in einem bestimmten Gebiet ausgestrahlt, dann können die dort befindlichen Empfänger ihre fehlerbelasteten Ergebnisse mit diesen Korrekturwerten verbessern. Dies führte dann zu Genauigkeiten, die sich bei uns bei etwa ± 5 m bewegten.

Seit dem 2.5.2000 wurde nun auf Veranlassung von Präsident Clinton die SA abgeschaltet, so dass jetzt auch ohne Korrekturdaten eine Zuverlässigkeit mit GPS alleine von ungefähr ± 10 m gegeben ist.