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Studien zur Reproduzierbarkeit. Bei insgesamt 8 verschiedenen Trigonometrischen Punkten (TP) in meiner Umgebung (Entfernungen kleiner als 10 km) und jeweils einem Punkt (Punkt C) bei meiner Wohnung unternahm ich meine Versuche zur Güte der Reproduzierbarkeit. Dabei stellte ich je zweimal (an verschiedenen Tagen) zwei Empfänger auf und ließ sie über etwa 1 Stunde ihre Messwerte aufzeichnen. Anschließend wurde die betreffende Basislinie mit der Software zum Postprocessing (GeoGenius ®) berechnet und die drei Werte (DX, DY und DZ) notiert. Bei diesen Versuchen kam es natürlich nicht mehr auf die Koordinaten der TP an. Jetzt interessierten mich nur noch die Abweichungen zwischen den Werten bei der Wiederholung der gleichen Messung. Unter den 24 verschiedenen Differenzen betrug die größte Abweichung 2,9 cm, die zweitgrößte 1,7 cm, alle anderen waren kleiner. Die kleinsten Werte betrugen 1 mm. Nun störte mich auch diese Diskrepanz noch so sehr, dass ich einen weiteren Versuch zur Klärung meiner Fragen unternahm. Es konnte ja immerhin sein, dass noch immer die Unzulänglichkeiten bei der erneuten Aufstellung die Ursache für die gefundenen Differenzen sein mochten. Daher ging ich bei weiteren Versuchen so vor, dass ich die Empfänger bei der zweiten (und ggf. einer dritten) Wiederholung nicht neu aufstellte, sondern beide Geräte einfach eine Stunde lang ausschaltete. Zur Wiederholungsmessung schaltete ich dann einfach wieder beide Empfänger ein. Jetzt zeigte sich die wahre Güte des Verfahrens ! Frei von den Unzulänglichkeiten meiner Geräteaufstellung ergab sich bei insgesamt 15 Wiederholungswerten eine maximale Abweichung von 3,5 mm. Im Mittel hatte ich nur noch Abweichungen von 1,1 mm (gemittelt wurden die Beträge !) der DX, DY und DZ-Werte bei diesen Wiederholungen ! Dies ist umso bemerkenswerter als der Abstand der beiden Empfänger einmal 3120 m und einmal 2883 m betrug.
Für Zahlenfreunde folgt hier noch die Tabelle mit den Wertetripeln (in Meter) : (Diese Wiederholungen wurden ohne jeweilige Neuaufstellung der Empfänger gemessen. Es wurden zwischen den Wiederholungsmessungen die Empfänger nur jeweils für ca. 1 Stunde abgeschaltet)
Ergebnis : Die Studien zur Reproduzierbarkeit scheinen mir zu belegen, dass bei diesem Verfahren die in den technischen Daten der Empfänger genannte Genauigkeit bei der Bestimmung von "Raumvektoren" tatsächlich gewährleistet ist (5 mm + 1 - 2 ppm). Diese Seite wurde erstellt am : 9.1.2001 Letzte Aktualisierung : 09.01.2002
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