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Vergleich : GPS ohne und mit Korrekturdaten (DGPS) zu Zeiten der inzwischen historischen SA-Genauigkeitsminderung
Vorbemerkung : Die hier aufgeführte Messreihe wurde noch zu Zeiten der eingeschalteten SA aufgenommen. Inzwischen ist diese künstliche Genauigkeitsminderung auf Veranlassung von Präsident Clinton eingestellt worden. Jetzt sind die Schwankungen von entsprechenden Messungen auch dann deutlich geringer, wenn ohne DGPS-Korrekturen gemessen wird. Die hier aufgeführten Ergebnisse sind also heute eher von einem gewissen "historischen Wert" aber kaum jemand wird dieser Zeit nachtrauern. In der nachfolgenden Übersicht sind die Ergebnisse teilweise längerer Messreihen zusammengefasst. Die Messungen wurden zum großen Teil an der GPS-Antenne auf unserem Haus durchgeführt. Es zeigt sich, dass bei 24 Stunden Messzeit auch ohne DGPS-Korrektur Mittelwerte gefunden werden, die nur erstaunlich geringe Ablagen vom Sollwert aufweisen. Wenn also kein DGPS-Empfänger zur Verfügung steht und ausreichend lange gemessen wird (z.B. 24 Stunden und dabei jede Sekunde 1 aufgezeichneter Messwert) kommt man auch damit zu ähnlich geringen Ablagen wie bei Nutzung von DGPS-Korrekturdaten. Erwartungsgemäß zeigen die Standardabweichungen, dass aber ohne Korrekturdaten weit größere Schwankungen in den Messreihen auftreten und dass damit die Unsicherheit einzelner Messwerte, die ohne DGPS-Hilfe gewonnen wurden, erheblich größer ist. Bei allen Messreihen betrug die Zeit
zwischen zwei Messwerten immer 1 Sekunde.
Letzte Aktualisierung : 08.01.2002 |